Die gemeine Nachtkerze
ist eine krautige Pflanze aus der Familie
der Nachtkerzengewächse. Ursprünglich aus Nordamerika eingeführt ist
sie mittlerweile in Europa weit verbreitet, weshalb die Nachtkerze von
vielen Menschen als einheimische Art wahrgenommen wird.
Die Nachtkerze kommt an Böschungen und an sonnigen und trockenen
Standorten auf nährstoffreichen Lehmböden bis etwa 700 Meter Höhe vor.
Eigenschaften & Wirkung
Bei innerlicher Anwendung
wirkt die Nachtkerze blutreinigend und krampflösend.
Verwendung
der gemeinen Nachtkerze
Von April bis Juni können die Blätter der noch nicht blühenden Pflanze
roh zu Salaten gegeben werden. Blütenknospen von Juni bis September in
Salaten oder in Öl eingelegt (als Antipasti) gelten als besondere
Delikatesse.
Ein Sirup aus Blüten und Blättern kann bei Keuchhusten, Asthma und
Magen-Darm-Problemen angewendet werden. Das aus den Samen gewonnene Öl
findet innerlich und äußerlich Anwendung bei Neuodermitis, Ekzemen,
Akne, Arthritis und kann bei Bluthochdruck außerdem regulierend wirken.